Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie u. Immunologie
Nahrungsmittelallergien sind im Kindesalter eine häufige Erkrankung. Sie werden in erster Linie durch Kuhmilch, Hühnerei, Erdnüsse, Nüsse, Weizen, Soja, Fisch und Schalentiere ausgelöst. Klinische Reaktionen können sich an der Haut (Urtikaria [Nesselsucht], Quincke-Ödem [Gesichtsschwellung], Ekzemverschlechterung), dem Gastrointestinal-Trakt (Erbrechen, Durchfall, fehlende Gewichtszunahme), den Atemwegen (Rhinokonjunktivitis, Obstruktion [pfeifende Atmung], Stridor, Atemnot) und dem Herz-Kreislaufsystem (Blutdruckabfall, Schock) zeigen. Insbesondere bei der Erdnuss- und Nussallergie kann es zu schweren, lebensbedrohlichen Verläufen (Anaphylaxie) kommen.
Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich schwerpunktmäßig damit neue Methoden in der Diagnostik, Therapie und Prävention der Nahrungsmittelallergie und Anaphylaxie zu finden. Des Weiteren versuchen wir die Ursachen, die zur Entstehung von Nahrungsmittelallergien und Anaphylaxien führen, zu identifizieren. Wir arbeiten hierbei in enger Kollaboration mit dem „Jaffe Food Allergy Institute“ an der „Mount Sinai School of Medicine“ in New York.
Leitung: Prof. Dr. Kirsten Beyer
Sekretariat: Angela Scholz
Wissenschaftliche Mitarbeiter:
Dr. med. Katharina Blümchen
Dr. med. Birgit Ahrens
Dr. med. Leonard Rosenfeld
Veronika Müller
Steven Sievers
Ernährungswissenschaftler:
Valerie Trendelenburg
Daniel Wittich
Studienschwestern:
Ingrid Lawnitzak
Susanne Paschke-Goossens
Forschungslabor:
Gabriele Schulz
Alexander Rohrbach

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