Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie u. Immunologie
Allergische Erkrankungen wie Asthma Bronchiale sind weit verbreitet und es gibt gegenwärtig keine kurativen Behandlungsmöglichkeiten. Heutige Therapien sind vorwiegend symptomatisch orientiert und basieren auf einer chronischen Erhaltungstherapie.
Ziele unserer Arbeiten sind es, die immunologischen Grundlagen der Entstehung allergischer Erkrankungen besser zu verstehen. Nur so kann untersucht werden, wie gesunde Individuen vor der Ausbildung allergischer Erkrankungen geschützt werden. Diese Schutzmechanismen zu aktivieren könnte die Grundlage zukünftiger Therapieformen sein. Dies scheint möglich, da neuere epidemiologische Studien zeigen, dass der direkte Kontakt mit Tieren auf Bauernhöfen oder das Auftreten bestimmter Infektionen stark mit dem Schutz vor allergischen Erkrankungen und Asthma korreliert. Außerdem konnte gezeigt werden, dass konventionelle Hyposensibilisierungstherapien im frühen Kindesalter eine protektive Immunantwort induzieren. Hier scheinen protektive oder regulatorische T Zellen (Treg) eine wesentliche Rolle zu spielen. Ziel ist es, die biologischen Funktionen von Treg Zellen zu untersuchen, um deren Eignung in zukünftigen, kurativ orientierten Therapieformen des Menschen zu analysieren.
Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich weiterhin mit der Rolle von NKT-Zellen bei allergischen Erkrankungen wie dem Asthma bronchiale. Im Rahmen klinischer Studien untersuchen wir außerdem unterschiedliche Parameter der allergischen Immunantwort (Zytokine, Transkriptionsfaktoren, Zellpopulationen etc.). Auf diesen Seiten finden Sie Informationen zu den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie den publizierten Arbeiten unseres Labors.
| Prof. Dr. med. Philippe Stock Komm. Direktor der Klinik t: +49 30 450 566 131 |

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