AG Epidemiologische Grundlagen

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Epidemiologische Grundlagen von allergischen Erkrankungen

Unsere Arbeitsgruppe widmet sich in erster Linie Geburtskohorten. In diesen Studien untersuchen wir den natürlichen Verlauf und die Entstehung allergischer Erkrankungen und Asthma. Ein Beispiel ist die MAS (Multizentrische Allergiestudie), die seit 1990 in 5 deutschen Städten mit Studienzentrum Berlin durchgeführt wird. 1314 Kinder konnten eingeschlossen werden und Risiko- sowie schützende Einflussfaktoren versuchen wir zu identifizieren.

Dies ermöglicht uns, Empfehlungen zur Allergie- und Asthmaprävention zu entwickeln. Zur Zeit werden Ergebnisse einer Präventionsstudie aufbereitet und zur Veröffentlichung vorbereitet. Die "PAPS"-Studie untersuchte den Effekt von abgetöteten Bakterien, die Säuglingen gegeben wurden, um die Entstehung  des atopischen Ekzems zu verhindern.

Die MAS Geburtskohorte ist Mitglied eines von der EU von 2004 - 2009 geförderten Projekts: Ga2len (Global Allergy and Asthma European Network), indem Prof. Dr. Susanne Lau das sogenannte „work package Birth Cohorts“ leitete. So konnten über 20 europäische Geburtskohorten, die sich mit Allergie und Asthma beschäftigen, identifiziert und hinsichtlich ihres Studiendesigns und der Endpunkte analysiert wurden. An diesem Projekt ist auch in hohem Maße das Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin der Charité (Leitung Prof. Dr. S. Willich) mit Herrn Dr. Thomas Keil beteiligt.

Ein weiteres Interesse der AG Lau ist die Bedeutung von Innnenraumallergenen für die Entstehung von Asthma und Allergie sowie der Einfluss der Ernärhung auf Allergien und Asthma. Analysen dieser Allergene finden im Allergielabor der Klinik für Pädiatrie m. S. Pneumologie und Immunologie statt.

Projektleitung: Prof. Dr. med. S. Lau

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